Nikolaus Maler

Nicht nur seine Aufnahme in die Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“ oder seine Zeit als Karajanakademist bei den Berliner Philharmonikern zeichnen Nikolaus Maler als erfolgreichen Fagottisten aus.
1972 in Hamburg geboren, wurde er bereits im Alter von dreizehn Jahren als Jungstudent von Thomas Starke an der Lübecker Musikhochschule unterrichtet. In dieser Zeit gewann Nikolaus Maler mehrere erste und zweite Bundespreise bei „Jugend musiziert“ und sammelte erste Orchestererfahrung im Bundesjugendorchester. Von 1992 bis 1997 war er Mitglied im European Union Youth Orchestra und durfte hier, wie auch in den folgenden zwei Jahren bei den Berliner Philharmonikern unter den namhaftesten Dirigenten musizieren.

Seine Ausbildung erhielt Maler in der renommierten Fagottklasse von Prof. Klaus Thunemann in Berlin, als deren Vertreter er 1998 beim Wettbewerb deutscher Musikhochschulen mit dem Stipendium des Bundespräsidenten ausgezeichnet wurde.

Besonders prägend war ein zweijähriger Meisterkurs bei Prof. Sergio Azzolini in Bobbio/Italien.

Noch während Nikolaus Maler in der Meisterklasse von Prof. Dag Jensen in Hannover das Konzertexamen ablegte, wurde er von der Rheinischen Philharmonie in Koblenz als Solofagottist engagiert. Als Aushilfe spielte er in Orchestern wie dem NDR, dem WDR, der Deutschen Oper Berlin, den Berliner Philharmonikern, oder dem Dänischen Rundfunksinfonieorchester. 

Als Solist und Kammermusiker wirkte er bei Aufnahmen für Deutschlandradio Berlin, den NDR, SWR sowie das ZDF mit.

Nikolaus Maler unterrichtete von 2005 bis 2014 an der Musikhochschule Frankfurt am Main, bevor er 2014 dem Ruf als Professor an die Hochschule für Musik Nürnberg folgte.